Wir werden oft gefragt, ob die Behandlung der lese-rechtschreibschwachen Kinder nach der Legatrain-Methode als ein Legasthenietraining oder eine Legasthenietherapie zu verstehen ist.

Therapie (übersetzt vom griechischen Wort „therapeúein“ – pflegen) bedeutet eine bestimmte Behandlung (man kann auch von einer therapeutischen Methode sprechen), die zur Genesung des Menschen beizutragen hat.

Ziel bestimmter therapeutischen Vorgehensweisen kann z. B. die Ausbildung und Förderung bestimmter Fähigkeiten sein.

Der Begriff Training bedeutet im Allgemeinen alle Prozesse, die eine positive Entwicklung hervorrufen sollen. In dem englischen Sprachgebrauch wird es als Ausdruck für Übung, Schulung, Lehrgang, Weiterbildung, Dressur, Abrichtung angewendet.

Ein bestimmtes Training kann den Menschen sowohl auf der körperlichen als auch auf der kognitiven und emotionalen Ebene beeinflussen und vielfältige Effekte hervorrufen.

Im Bereich Psychotherapie wird der Begriff Training als Bezeichnung für bestimmte Behandlungsprogramme, z. B. Autogenes Training, Psychoedukatives Training, Kommunikationstraining, Rechtschreibtraining u.a. verwendet.

Die Legatrain-Methode zum Therapieren von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lese-Rechtschreibstörungen beinhaltet einzelne Trainingsschritte in mehreren Therapiebereichen. Sie umfasst die Arbeit an der Stabilisierung der Psyche, an der Konzentration und Aufmerksamkeit, an der Wahrnehmung und am Symptom, d.h. am fehlerhaften Lesen und/oder Schreiben.

 

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