Hilfe bei der Richtigschreibung von Wörtern ohne Verlängerungsmöglichkeit

Schüler mit Rechtschreibschwierigkeiten wissen oft nicht, wie sie Wörter mit schwer identifizierbaren Konsonanten richtig verschriften sollen. Es gilt auch für die harten und weichen Konsonanten, vor allem, wenn es dafür keine Verlängerungsmöglichkeiten gibt.

Nachfolgend einige Strategien und Hilfestellungen für die Schüler zum Einprägen der richtigen Schreibweise zum Fugen-t.

Zum Fugenelement t (Fugen-t)

Mit der Nachsilbe –lich kann ein Nomen oder Verb zum Adjektiv umgeformt werden. Diese Nachsilbe wird dabei an den Wortstamm oder an das Wort rangehängt.

Beispiele: Glück – glücklich, wirken – wirklich, Schreck – schrecklich.

Wenn das Wort jedoch mit en endet, so wird zwischen dem Wort und der Nachsilbe lich ein t eingefügt. Dieses eingefügte t nennt man auch Fugen-t, denn es wird an der Grenze (Fuge) zwischen dem Wort und der Nachsilbe –lich eingefügt.

Beispiele:

– Wesen + t + lich = wesentlich

– hoffen + t + lich = hoffentlich

– Namen + t + lich = namentlich

– eigen + t + lich = eigentlich

Die einzige Ausnahme bildet das Wort morgendlich.

Eine optische Stütze zum Merken der richtigen Schreibweise des Fugen-t bieten bildliche Darstellungen des Wortes. Es gibt dafür einige Möglichkeiten. Beispiele dazu sehen Sie unten.

© Legatrain, Dr. Nina Hellwig, Oktober, 2015, Bilder Xenia Fabian

hoffentlich eigentlich ordentlich